Youtube SEO – wie man das Ranking verbessert – Teil 3 von 3

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Test 4: Tumblr-Blogs zu bestehendem Video

Nun versuche ich ein bestehendes Video aus meinem Kanal (145 Abonnenten) über Tumblr-Blogs im Ranking zu verbessern. Das Video ist bisher nur auf der Money-Site eingebunden, die bisher noch nicht wirklich optimal rankt. Das Video ist aktuell zwei Monate online, hat gerade einmal 91 Aufrufe, 4 Likes und ein Kommentar. Es wird im Folgenden unter drei Keywords/Kombis beobachtet:

  1. portweiterleitung Seite 1, Platz 6
  2. portweiterleitung ip kamera, Seite 1, Platz 12
  3. portweiterleitung fritz box, Seite 3, Platz 18

Für die Optimierung sollen in zwei Tranchen je 2 Tumblr-Blogs das Video einbetten. An dem Aufbau „Blog 1 verlinkt das Video direkt, Blog 2 relinkt Video von Blog 1“ halte ich fest. Es werden jedoch sehr unterschiedlich „starke“ expired Blogs sein, gemessen an Majestics Kennzahlen.
Recht schnell zeigte sich eine Verbesserung des Rankings der ersten zwei Keywords. Die Keyword-Kombi 3 bliebt im beobachteten Zeitraum unverändert. Nach ein paar Tagen verschlechterte sich das Ranking von Keyword 1, zeigte aber ein verbessertes Ranking als zum Beginn der Optimierung. Die Keyword-Kombi 2 verbesserte sich um einige Platze gegenüber dem Start. Diese Verbesserung war im beobachteten Zeitraum konstant.

Ergebnis

Mir ging es darum zu erkennen, ob man nachträglich noch das Ranking von Youtube-Videos verbessern kann. Dass das Video an sich gut sein sollte, dass der Titel die Beschreibung des Videos und das Tagging optimiert sein muss, war für mich selbstverständlich.
So zeigte sich, dass Videos deutlich schneller ein besseres Ranking hatten, wenn diese in einem bestehenden Kanal mit Abonnementen veröffentlich wurden. Durch Kommentare, Abonnenten und Likes konnte das Ranking auch bei einem neuen Konto deutlich verbessert werden.
Auch zeigte sich, dass das externe Einbinden eines Videos über Expired Tumlr-Domains Einfluss auf das Ranking hatte. Dieser Effekt war messbar – jedoch leider nicht so stark, wie gehofft. In wieweit Majestics Trust eine Rolle spielt, konnte ich nicht zweifelsfrei nachweisen. Die Beobachtung war, das bei nicht stark umkämpften Keywords auch „schwache“ Blogs das Ranking deutlich verbesserte. Bei hart umkämpften Keyword hatten starke (gemessen an Majestics Trust) Blogs zwar messbaren Einfluss, jedoch nicht so stark, wie gehofft.

Was man sich schenken kann

  1. Vergisst „SEO Pakete“ wie „1000 Likes und 1000 Views für optimales Ranking bei Youtube“. Bullshit.
  2. Vergesst aber auch SEO Pakete wie „1000 Abonnenten“ für Euren Kanal. Die werden durch Bots erzeugt – und das kann nach hinten losgehen.

Was wichtig ist für das Youtube-Ranking

  1. Optimale Keyword-Vergabe im Titel, in der Beschreibung und im Tagging
  2. Abonnenten für den Kanal scheinen ein wichtiges Ranking-Kriterium zu sein. Baut sukzessive Abonnenten für Euren Kanal auf.
  3. Das Einbinden eines Videos in einer bereits verlinkten Seite (expired Domain), bringt Rankingvorteile. Die Gier nach möglichst hohem TrustFlow ist m.E. nicht notwendig. Wahrscheinlich bringen mehrere weniger „auffällige“ Seiten mehr, als eine „hochgezüchtete“ Seite. Hier bin ich jedoch noch den Beweis „schuldig“.
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Youtube SEO – wie man das Ranking verbessert – Teil 2 von 3

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Test 2: Neues Video zu bestehenden Kanal

Auf einem anderen Youtube-Kanal veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Erklär-Videos, die auch alle auf diversen Moneysites in den entsprechenden Fachartikel eingebunden sind. Diese Videos ranken – je nach Keyword – auch sofort einigermaßen gut. Der Kanal hat inzwischen rund 150 (reale) Abonnenten.
Ein neues Video wurde hier eingefügt. Die Keyword-Kombi besteht aus zwei Keys. Das erste Key ist sehr hart umkämpft. Das zweite Key weniger, aber dennoch ist die Konkurrenz sehr groß. In den ersten Tagen mit dem Start war das Video über die Keys fast nicht zu finden. Ein erstes Like eines bestehenden Abonnenten mit Verlinkung zu seinem Google+-Konto wurde durchgeführt. So rankte das Video bei Youtube unter dem hart umkämpften Keyword auf Seite 12, in der Kombi immerhin auf Seite 2 (Platz 2).

Ebenfalls wurden zwei Expired Tumblr Konten belebt. Diesmal handelt es sich um „frische“ Konten. Der TrustFlow lag jedoch nur bei Blog 1 bei 5 (mit 55 Ref-IPs), bei Blog 2 bei 11 (mit 59 Ref-IPs). Auch hier wurde auf beiden Tumblr-Konten ein wenig keywordbezogener Text eingefügt. Blog 1 verlinkte direkt auf das Youtube-Video, Blog 2 relinkt das Video von Blog 1.
Ein Tag später rankte das Video unter dem ersten Keyword bereits auf Seite 10 (Verbesserung um zwei Seiten), die Keyword-Kombi von Seite 2 (Platz 2) auf Seite 1 (letzter Platz). Über ein Testkonto likte ich das Video und postete es auch auf Google +.

Ein Tag später verbesserte sich das Video auf Seite 7; in der Keyword-Kombi blieb es auf Platz 1, jedoch auch auf dem letzten Platz. Danach folgte ein Rückschlag: Am Tag darauf viel das Ranking um drei Seiten. Obwohl keine Tätigkeiten erfolgten, zeigte die Suche das Video nur noch auf Seite 9. Ein Tag darauf verbesserte sich das Ranking wieder um eine Seite auf Seite 8 (Platz 9). In der Keyword-Kombi verbesserte sich das Ranking auf der ersten Seite vom letzten auf Platz 13, was eine Verbesserung um 7 Plätze bedeutet.

Ein paar Tage später dann ein herber Rückschlag. Plötzlich ist das Video unter dem Hauptkeyword nur noch auf Seite 10 zu finden. Auch in der Kombi hab es Rückschläge. Zwar ist das Video immer noch auf Seite 1 zu finden und das Abrutschen um einen Platz zu verkraften, zeigt es aber, dass auch auf Youtube das Ranking sehr volatil ist.

Test 3: Gekaufte Abonnenten zum Stadtteilvideo

Wie die bisherigen Tests gezeigt haben, haben die Videos durch das Abonnieren des Kanals sowie durch die Einbindung in externe Seiten (hier: Expired Tumblr-Blogs) durchaus deutliche Rankingsprünge nach oben verzeichnet. Da ich aktuell (noch) nicht genug weitere Youtube-Konten besitze, habe ich 1 USD ausgegeben und bei einer dubiosen thailändischen Freelancerin zehn Subscripes, 15 Likes und 20 Comments gekauft. Hier habe ich absichtlich nur so wenige gewählt, da es sehr auffällig ist, wenn der Youtube-Kanal plötzlich von 2 auf 1002 Abonnenten anwächst und gleichzeitig unzählige englischsprachige Kommentare erhält. Auch wurde das Ziel, das Feuerwerk-Stadtteilvideo, mit Bedacht gewählt, denn sollte sich dieser Test als Fehler erweisen (und das Video von Youtube gebannt werden), kann hier kein Schaden entstehen.

  • Tag 1: Unter dem Keyword „Stadtteilname“ ist das Video, wie am Vortag, auf Platz 9 (Seite 1) zu finden
  • Tag 2: Das Video ist heute um einen Platz auf Platz 8 vorgerückt.
  • Tag 5: Das Video hat sich inzwischen um zwei Plätze auf Platz 6 verbessert.
  • Auch zehn Tage später rankt dieses Video prominent auf Platz 6. Es sei jedoch angemerkt, dass zu diesem Keyword nur sporadisch neue Videos bei Youtube hochgeladen werden.
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Youtube SEO – wie man das Ranking verbessert – Teil 1 von 3

Youtube ist inzwischen die zweite Suchmaschine im Netz. Nicht ohne Grund hat Google das Portal vor einigen Jahren für viel Geld gekauft. Umso wichtiger, dass man mit Videos für seine Projekte dort vertreten ist. Und ebenso wichtig: Das Ranking der Videos.
In erster Linie sollte man Youtube nicht als Backlinkquelle verstehen. Dieser Link beeinflusst das Google-Ranking nach meinen Erfahrungen nicht wirklich. Doch Youtube bringt Besucher – Besucher auch auf der Money-Site, also der Webseite, über die man Geld verdient. Und umso höher ein Video im Ranking steht, umso eher wird das Video angesehen – eben genauso, wie in den Google-SERPS.

YouTube sortiert seine Videos nicht (nur) anhand der Aufrufen, wie hier eindeutig zu sehen ist.

YouTube sortiert seine Videos nicht (nur) anhand der Aufrufen, wie hier eindeutig zu sehen ist.

Die alles entscheidende Frage ist natürlich, wie Youtube seine Videos innerhalb einer Keyword-Gruppe sortiert. Neben dem Keyword an sich sind Video-Aufrufe, Likes, Kommentare und Kanal-Abos mögliche Rankingfaktoren. Dass die Anzahl der Aufrufe und Linkes nicht alleinige Ranking-Faktoren sein können, zeigt ein einfacher Blick in die Liste, beispielsweise hier mit dem Keyword „essen“. Hier sehen wir, dass Videos mit rund 42.000 Aufrufe vor Videos mit über 1.2 Mio Aufrufen stehen. Dies bedeutet, dass Views und Likes entweder gar nicht, oder nur zum geringen Teil zum Ranking hinzugezogen werden. Letzteres ist wahrscheinlich.
Nicht weiter hinterfragen werde ich hier die Optimierung der Keywords. Es sollte klar sein, dass das wählen von optimalen Keywords im Titel, in der Beschreibung und das Tagging essentiell für die Suche sind. Wenn hier schon Fehler gemacht werden, kann das Video nicht optimal in der Suche auftauchen. Das richtige Keyword ist sicherlich die halbe Miete. Doch was muss noch beachtet werden?

Test 1: Neues Youtube Konto, schwache Keyword-Kombi

An einem lauen Sommerabend im Sommer 2016 (ok, das war wirklich die Ausnahme) konnte ich bei einem Stadtteilfest ein Feuerwerk filmen. Dies und einige Impressionen zusammengeschnitten, ergab eine schönes Feuerwerk-Video. Mein Gedanke war, dass dieses Video in der Keywordkombi „Feuerwerk [Stadtteilname]“ umgehend auf Platz 1 stehen sollte, da dies m.E. eine sehr schwache Kombi ist. Lediglich ein Video, bereits acht Jahre alt, hatte die gleiche Kombi.
Für diesen Test habe ich ein neues Konto registriert, das Video online gestellt, mit optimalen Keywords versehen und war fest davon überzeugt, dass ich dieses Video ein paar Tage später auf Platz 1 sehen würde. Doch weit gefehlt!
Nach ein paar Tagen rankte das Video lediglich auf Platz 70 und bewegte sich nicht nach vorn. Ein Aufruf bei ein paar Freunden, sie mögen einen Kommentar bei dem Video hinterlassen und es auch liken, zeigte erste Bewegungen. Ein paar Tage später nutzte ich Youtube-Testkonten von mir, hinterließ einen Kommentar, Likte und abonnierte auch den Kanal. Dann – und erst dann, kam Fahrt auf.
Kurzum, ein paar Tage später war (und ist) das Video in der Keywordkombi „Feuerwerk [Stadtteilname]“ auf Platz 1. Nur über das Keyword „[Stadtteilname]“, welches durchaus einige Videos zeigt, rückte das Video auf die erste Seite, dort auf dem letzten Platz auf.
Hier zeigte sich also, dass neben den richtigen Keywords es auch sehr wichtig ist, dass der Kanal Abonnenten hat. Somit wird auch klar, dass viele Youtubler so erpicht darauf sind, dass man ihren Kanal abonniert.
Natürlich ist Platz 1 mit der Keyword-Kombi nicht mehr zu toppen. Doch Ziel ist nun, das Video unter dem Stadtteilnamen noch weiter nach vorn zu bringen. Dazu habe ich zwei „expired Tumblr-Konten“ wiederbelebt und auf dem einen Account das Video von Youtube direkt verlinkt. Ein kleiner Artikel über den Stadtteil soll den Keyword-Bezug zum Stadtteil heben. Ein zweiter Tumblr-Blog relinkt das Video aus dem ersten Blog. Auch hier ist ein kurzer Artikel über den Stadtteil vorhanden. Und siehe da – ein paar Tage später rankt das Video unter dem Stadteilname auf Platz 10.
Es sei angemerkt, dass ich für diesen Test sehr alte Expired Tumblr-Blogs genommen habe, die inzwischen nicht einmal mehr einen Majestics Trust hatten. Auch viele Backlinks zu den Blogs sind inzwischen gelöscht worden (Ref-IPs 74 / 20). Hier ging es einfach nur darum zu erkennen, ob diese einfache Methode das Ranking ebenfalls positiv beeinflusst.

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Erklärung: Was sind expired Tumblr-Blogs?

Seit einigen Jahren gelten „Expired Domains“ als DIE SEO-Geheimwaffe. Dabei handelt es sich um Domains, die vom Inhaber aufgegeben wurden. Ein neuer Besitzer registriert die Domain, verlinkt damit seine Moneysite und partizipiert von der Stärke der Domain. Stärke? Nun, die Seite sollte über viele (gute) Backlinks verfügen, also Links, die ursprünglich natürlich entstanden sind und nicht gelöscht wurden, obwohl die Seite nicht mehr existent ist bzw. war. Auf diesem Wissend aufbauend hat sich der Begriff PBN („Private Blog Network“) entwickelt; was nichts anderes bedeutet, dass man selbst ein eigenes (privates) Netz aus vielen solchen „expired Domains“ sich aufbauen (und pflegen) sollte. Hintergrund: Die Mutter aller Suchmaschinen wurde in der Vergangenheit immer besser dabei, solche „wiederbelebte“ Seiten zu erkennen (und abzustrafen), die nur dazu dienen, eine Moneysite zu stärken. Doch auch wenn man ein solches Netzwerk für sich selbst betreibt, kann man viele Fehler machen. Zumal auch der Unterhalt und die Pflege der vielen Seiten Zeit und Geld verschlingt.

Das Blognetzwerk „Tumblr“ genießt nach wie vor einen guten Ruf (warum, ist mir eigentlich unklar). Schon vor Jahren galt es als ein Muss, Links von Tumblr, Blogspot etc. zu generieren. Also eine Seite zu registrieren, ein wenig Text mit einem Link zur Moneysite veröffentlichen und sich über den Backlink freuen. Dann hat man auch dafür gesorgt, dass diese Blog-Seite (auch „Satelliten-Seite“ genannt) mit minderwertigen automatisch generierten Links (Stichwort: GSA) zu versorgen. Hat alles einmal dafür gesorgt, dass das Ranking der Moneysite stieg. Heute würde ich davon komplett die Finger lassen.

Dennoch sind „expired Tumblr-Blogs“ eine nette Sache. Denn wenn man eine Seite findet, die natürliche Backlinks hat, kann man diese durchaus nutzen. Ob man daraus einen Link für seine Moneysite generiert (gefährlich), oder damit andere Satelliten-Seiten „füttert“ – das muss jeder selbst wissen. Ich nutze aktuell diese Seiten zum Puschen von Youtube-Videos.

Wie entstehen „expired Tumblr-Blogs“?

Tumblr ist sehr aktiv beim Löschen von „verwaisten“ Blogs. Wenn ein Nutzer sich eine bestimmte Zeit (ein Jahr?) nicht mehr einloggt und das Konto nicht mehr nutzt, schickt Tumblr eine Mail. Wenn darauf nicht reagiert wird, wird das Konto gelöscht. Eine bestimmte Zeit kann das Konto vom rechtmäßigen Inhaber wohl noch „wiederbelebt“ werden (selbst nicht getestet), doch dann – irgendwann – kann es neu registriert werden. Und das ist der Zeitpunkt, an dem man das Konto (kostenfrei) registrieren sollte.

Welche Konten sollte man registrieren?

Es lohnen sich natürlich nur Konten, die über Backlinks verfügen. Ob 10, 20 oder 30 Links aus unterschiedlichen IP-Kreisen das Minimum sind – das muss jeder selbst wissen. Ob der Majestics TrustFlow eine entscheidende Rolle spielt? Viele sagen JA. Andere sehen das nicht so eng.

Ich persönlich betrachte Konten ab 20 Ref-IPs und einem TrustFlow ab 10 – das sehe ich als Kriterium an, die Seite mir näher zu analysieren. Das Backlink-Profil ist bei diesen Seiten oft sehr einseitig. Dass ein Großteil der Links im Anker den Blognamen haben, sehe ich bei Tumblr-Blogs nicht als Problem an. Viel wichtiger ist ein Blick auf die Backlinks – hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

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HowTo: Zweite FritzBox als „IP-Client“ einrichten

Im ersten Teil dieses Artikels (“Mit zweiter Fritzbox WLAN Reichweite erhöhen“) habe ich erklärt, warum man vielleicht eine zweite FritzBox in einem LAN installieren möchte. Im vorliegenden Fall soll mit einer zweiten FritzBox WLAN zur Verfügung gestellt werden.

Die Schritte im Einzelnen:

  1. „Erweiterte Ansicht“ aktivieren
  2. Die Fritz Box als „IP-Client“ definieren. Dadurch versucht die Box nicht mehr, sich selbstständig einzuwählen. Hierzu wählt man die Kategorie „Internet“, „Zugangsdaten“. Dann die Aufklappliste „Internetanbieter“ und den Eintrag „Andere Internetanbieter“. Im Abschnitt „Anschluss“ nun die Option „Externes Modem oder Router“ und als „Betriebsart“ die Option „Vorhandene Internetverbindung mitbenutzen (IP-Client Modus)“ wählen. In den Eingabefeldern „Downstream“ und „Upstream“ soll die Geschwindigkeit des Internetzuganges eingetragen werden, damit die Priorisierung der Pakete ordnungsgemäß klappt. Bei einem Downstream von 32 Mbit/s wird in der Box „32000“, bei einem Upstream von 2 Mbit/s wird „2000“ eingetragen. Über speedtest.t-online.de kann beispielsweise der Zugang getestet werden.
  3. Nun auf „Verbindungseinstellungen ändern“ klicken.
  4. Nun muss verhindert werden, dass die zweite Fritz-Box selbst auch als DHCP-Client fungiert.  Ob die zweite FritzBox eine statische oder dynamische IP-Adresse von der ersten FritzBox erhalten soll, ist Geschmackssache. Ich persönlich habe der zweiten FritzBox eine  statische IP-Adresse vergeben. Hierfür NICHT die Option „IP-Adresse automatisch über DHCP beziehen“ wählen, sondern „IP-Adresse manuell festlegen“. In diesem Fall muss eine freie IP-Adresse, Subnetzmaske, Standard-Gateway sowie der Primäre DNS-Server“ eingegeben werden.
  5. Nun den Button „Übernehmen“ wählen.
FRITZ!Box ‎IP-Client

Hier die veraltete Oberfläche einer FritzBox. Wichtig ist die Einstellung als IP-Client, damit die zweite FritzBox nicht versucht, sich ins Internet zu verbinden.

Die FritzBox wird sich nun neu starten und steht unter statischen IP-Adresse bereit. Wenn man DHCP gewählt hat, sollte man spätestens jetzt die zweite Fritzbox ins LAN integrieren und über die zugewiesene IP-Adresse auf die FritzBox zugreifen.

Anschluss der zweiten FritzBox

Die zweite FritzBox wird nach diesen Vorbereitungen lediglich mit einem LAN-Kabel vom Switch (Anschluss an der FritzBox: LAN1) versorgt. Weitere Kabel oder Anschlüsse sind – ausgenommen natürlich der Stromanschluss – nicht notwendig.

WLAN aktivieren

Wenn man, wie in meinem Fall, das WLAN der ersten FritzBox deaktiviert, muss man lediglich in der zweiten FritzBox WLAN aktivieren. Mehr ist nicht zu unternehmen. Wenn Sie zwei WLAN-Accesspoint gleichzeitig nutzen wollen, müssen Sie LAN-Roaming aktivieren.

WLAN-Roaming aktivieren

  1. Wählen Sie in der Verwaltungsoberfläche der zweiten FritzBox „WLAN“ und dann auf „Funknetz“.
  2. Tragen Sie dort die SSID Ihres ersten AccessPoint in die Box „Name des WLAN-Funknetzes (SSID)“ ein und klicken Sie auf „Übernehmen“.
  3. Wählen Sie im Menü „WLAN“ „Funkkanal“. Aktivieren Sie im Abschnitt „Funkkanal-Einstellungen“ die Option „Funkkanal-Einstellungen anpassen“. Geben Sie dort das verwendete WLAN-Frequenzband Ihres ersten Routers (dort nachschauen) ein und wählen Sie „übernehmen“.
  4. Klicken Sie im Menü „WLAN“ auf „Sicherheit“
  5. Aktivieren Sie die gleiche Sicherheitsstufe, wie in der ersten FritzBox verwendet.
  6. Übernehmen Sie den WLAN-Netzwerkschlüssel von der ersten FritzBox auch in der zweiten FritzBox und wählen Sie „übernehmen“.

Bei dieser Option ist es notwendig, dass die WLAN-Einstellungen wie Sicherheit und Netzwerkschlüssel identisch sind. Nur so kann ein WLAN-fähiges Gerät sich von der ersten FritzBox problemlos auch in der zweiten FritzBox einwählen.

FritzBox: WLAN abschalten

Am sichersten ist natürlich ein WLAN, wenn es ausgeschaltet ist. Da in meinem Fall nur die zweite, also zusätzliche, FritzBox WLAN überträgt, muss diese nur mit Strom versorgt werden, wenn ich WLAN senden möchte. Stecker rein – und nach 10 Sekunden ist WLAN verfügbar. Stecker raus – WLAN aus und Strom gespart. Umständliches hantieren über die Weboberfläche der FritzBox kann man sich so sparen.

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Mit zweiter Fritzbox WLAN Reichweite erhöhen

Von Haus aus bringt die Fritz!Box meist die Möglichkeit mit, einen WLAN AccessPoint einzurichten, also ein WLAN in einer Wohnung oder in einem Haus zur Verfügung zu stellen. Dies ist schnell administriert und arbeitet auch – sofern man bei WLAN überhaupt von sicher sprechen kann – stabil und sicher. Eben so sicher, wie das verwendete Passwort und die Verschlüsselungsart es hergeben.

Je nach räumlicher Situation kann es jedoch sein, dass das von der FritzBox gesendete WLAN Signal am Arbeitsplatz, Wohn- oder Kinderzimmer nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht. Nicht selten fristet die FritzBox im Keller ihr Dasein, aber in den oberen Stockwerken wird das WLAN-Signal gebraucht. Nun kann man das WLAN-Signal mit WLAN-Repeatern verstärken, was in vielen Fällen eine gute Lösung ist. Dies bedingt aber, dass am Rande des WLAN-Signals auch eine Steckdose für den Repeater vorhanden sein muss. Und nicht selten sind nicht nur ein, sondern mehrere Repeater notwendig, um am gewünschten Zielort ein vernünftiges WLAN-Signal zur Verfügung zu stellen.

Zweite Fritzbox gebraucht bei eBay kaufen

Zweite FritzBox gebraucht bei eBay kaufen

Im folgenden Fall sieht es so aus, dass die FritzBox im Keller angeschlossen ist und ein LAN durch das ganze Haus führt. Im Keller könnte sogar gänzlich auf WLAN verzichtet werden. Lediglich im Obergeschoss soll WLAN – hier aber mit ausreichender Stärke – zur Verfügung stehen. Die Lösung liegt auf der Hand: Auf die WLAN-Funktion der FritzBox verzichten und im Obergeschoss einen separaten WLAN-Access-Point einrichten, der seine Anbindung per LAN erhält. Nach einigem gogglen und diversen Gesprächen mit Kollegen war klar, dass solche Geräte ab 20 Euro angeboten werden und in dieser Preisklasse alles andere als stabil arbeiten. Schnell kam die Idee auf, eine alte FritzBox dafür zu verwenden. Dank eines ISP-Wechsels stellte mir der neue Provider eine neue FritzBox zur Verfügung. Die alte FritzBox verstaubte im Keller. Wer keine zweite FritzBox herumliegen hat, kann sich auch bei ebay danach umschauen. Für wenige Euro wechseln diese den Besitzer. Auch „gebrandete“ Boxen, meist von anderen Käufern verschmäht, sind hier sehr günstig zu erwerben.

Eine neue FritzBox für diesen Anwendungsfall kaufen? Auf keinen Fall. Die FritzBox steht zwar für Qualität, doch selbst die günstigste FritzBox kostet neu deutlich mehr, als WLAN-Access-Points aus fernöstlicher Produktion.

Darauf sollte man bei der Suche nach einer zweiten FritzBox achten:

Ich würde – sofern keine zweite Fritzbox herumliegt – mich in Kleinanzeigenmärkten oder eben bei ebay umschauen. Diese wechseln zum Teil für einstellige Eurobeträge den Besitzer. Vor allem, wenn Zubehör fehlt (was man vielleicht auch nicht benötigt). Wie welche Fritz-Box ausgestattet ist, also ob sie WLAN zur Verfügung stellt, welche Geschwindigkeit etc, kann kann bei Router-FAQ nachlesen.

Wie man eine zweite FritzBox im LAN einrichtet und WLAN einrichtet

Um eine zweite FritzBox in ein bestehendes LAN einzurichten, benötigt man nur drei Dinge: Die FritzBox, ein LAN-Anschluss und Strom in Form einer Steckdose. Zuerst sollte man die neue/alte FritzBox direkt an einen Laptop etc anschließen und sich darauf verbinden. Daran denken, dass man in der Oberfläche sofort in den Experten-Modus („Erweiterte Ansicht“) wechseln muss, damit man in der Oberfläche auch alle Einstellungsmöglichkeiten erkennen kann.

Zum HowTo: Zweite FritzBox als „IP-Client“ einrichten

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Free Tool: Backlinks und PR_SUM ermitteln

Zugegeben, es gibt eine große Menge an Tools, mit denen man die Backlinks einer Domain ermitteln kann, doch keines konnte die Summe des PR ermitteln. Aus diesem Grund habe ich dieses kleine Tool geschrieben, das ich heute zum freien Download anbiete.

Warum PR-SUM?

Um den (ideellen) Wert einer (beispielsweise Expired Domain) Domain zu ermitteln, ist man auf Daten von Majestics oder MOZ angewiesen. Diese Dienste, zum Teil kostenpflichtig, schicken Spider durch das Netz und ermitteln so Links, die von einer Domain abgehen. Gleichzeitig lassen sich so für eine Domain ermitteln, welche Links auf eine Domain zeigen. Und gute Links, die auf eine Domain zeigen, machen eine Domain für die Übernahme interessant.

PR_SUM

PR_SUM – eine .NET-Anwendung, um schnell die Backlinks inkl. PR zu ermitteln.

Doch nicht jeder Link ist ein guter Link. Wir wollen keine Links von Spam-Seiten. Und viele Menschen sind nach wie vor der Meinung, dass nur ein hoher PageRank einer Domain, von der der Links kommt, auch gut für die Ziel-Domain ist. Inzwischen hat Google bekanntgegeben, dass der „öffentliche“ PageRank nicht mehr aktualisiert ist. Dies bedeutet also, dass der PR, der angezeigt ist, inzwischen veraltet ist. Dennoch kann die Summe des PR als Vergleich herangezogen werden. Einfach aufgrund der These, dass sich der PR von vielen Seiten im Laufe der Zeit nicht so stark verändern wird bzw. verändert hat.

Wenn also eine Seite ein PR_SUM von 100 hat, eine andere Seite ein PR_SUM von 90 und eine Seite ein PR_SUM von 5 – was bedeutet das? Nun, der PR_SUM 100 und PR_SUM 90 kann man als gleichwertig ansehen. Daraus lassen sich keine Schlüsse ziehen. Hier muss eine manuelle Analyse der Links erfolgen. Einfacher ist die Unterscheidung zwischen PR_SUM 100 und PR_SUM 5. Hier würde ich die Domain mit PR_SUM 100 bevorzugen, WENN ALLE anderen Werte ähnlich sind. Allerdings kann man im Umkehrschluss NICHT sagen, dass die Domain mit PR_SUM 5 schlecht ist.
Es handelt sich einfach um einen weiteren Faktor, den man bei einer Domainbewertung mit einbeziehen kann.

Wie wird der PR_SUM berechnet?

Zuerst bezieht das Tool alle Links, die über die kostenlose Schnittstelle von Mozscape API zur Verfügung gestellt werden. Dann werden die doppelten Links von einer Domain herausgefiltert. Es bleibt nur ein Link pro Domain übrig (der mit dem höchsten PR). Im Anschluss wird die Summe der verbleibenden Links summiert.

Installation der Anwendung

Bei der Anwendung handelt es sich um eine Windows .NET-Anwendung. Es muss zwingend das .NET-Framework 4.5 auf dem Rechner vorhanden sein. Die Anwendung besteht aus einer Exe und einem Ini-File. Dieses Ini-File muss im gleichen Ordner wie die Exe verbleiben. Bitte nun das File „config.ini“ mit einem einfachen Texteditor (Notepad) öffnen. Im oberen Abschnitt unter Einstellung sehen wir nun die Zeilen „strAccessID=“ und „strPrivateKey=“ . Dahinter müssen nun die persönlichen MOZ-API-Daten eingegeben werden. Hierzu ist eine kostenlose Anmeldung bei MOZ notwendig. Geht dazu auf folgende Seite: https://moz.com/products/api/keys

Nach der Anmeldung seht Ihr bei MOZ diese Werte. Kopiert sie an die entsprechende Stelle in die Config.

Schritt 2: PR-Proxies erstellen

Die Anwendung ermittelt über ein PHP-Skript den PR. Im gleichnamigen Ordner findet Ihr die zwei Files „check_pr.php“ und „PRclass.php“. Kopiert diese Files auf Webspace Eurer Wahl (und Zugriffsmöglichkeiten). Der Zugriff auf die Schnittstelle von Google wird über diesen Webaufruf erfolgen. Somit fungiert das Web als Proxy. Da die Google-Schnittstelle nur eine bestimmte Anzahl von Abfragen zulässt, macht es Sinn, das Skript auf mehreren verschiedenen Hosts (unterschiedliche IPs) zu installieren und jede Installation in der Config.ini einzutragen. Das Skript arbeitet so nacheinander bei der Abfrage alle eingetragenen Pfade ab und verteilt somit die „Last“ auf die unterschiedlichen Hosts. Ich selbst habe die beiden PHP-Dateien jeweils in einem eigenen Unterverzeichnis auf drei verschiedenen Hosts installiert. Meine Config sieht an dieser Stelle ungefähr so aus:

[PHPHOSTS]
1=http://mein_host_1.de/dsj43rd/check_pr.php
2=http://mein_host_2.de/dHAgs6sj43rd/check_pr.php
3=http://mein_host_3.de/dsjK36bsd43rd/check_pr.php

Jeder Host wird mit einer Laufnummer (1..n) gekennzeichnet. Dann folgt der komplette Pfad zum PHP-Skript. Wie Ihr sehen könnt, habe ich das Skript in einem kryptischen Unterverzeichnis angelegt. Dies soll einfach verhindern, dass ein Crawler zufällig auf das Skript stößt (kann man machen, muss man aber nicht).

Schritt 3: Testen der Anwendung

Mit einem Klick auf die Exe sollte sich das Tool öffnen. In der oberen Box wird die Domain (ohne http) eingegeben. Nach einem Klick auf Check (oder Return) beginnt die Abfrage der MOZ-API; jeweils in 50´er Blöcken. Wenn alle Daten abgefragt sind, berechnet das Tool die Daten und gibt Die Summierungen unter der Tabelle aus.

Tipps für den Umgang

Sämtliche Daten sind über die Windows-Zwischenablage kopierbar. Die Tabelle ist zudem noch mit einem Klick in den Spaltenköpfen sortierbar.

Nun folgt ENDLICH der Download-Link:
Download PR_SUM

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WordPress: Plugin ohne Dashboard deaktivieren

Muss man in WordPress ein Plugin ohne Dashboard, also über die WordPress-Oberfläche deaktivieren? Was man schnell verneinen möchte, hat einen ernsten Hintergrund: Wenn ein Security-Plugin dem Admin das Login verweigert, kann das Entfernen des Plugins über die Datenbank die letzte Hoffnung sein.

Normalerweise kommt man nicht in die Versuchung ein Plugin ohne das WordPress-eigene Dashboard zu installieren oder deinstallieren. Zu einfach ins dies – nur wenige Klicks genügen. Dennoch war dies die einzige Hoffnung, eine Kundeninstallation vor WordPress schnell wieder zugänglich zu machen.

Plugin-Limit-Attempts

Das Plugin „Limit Attempts“ von BestWebSoft sperrte den Admin vom Backend aus. Das WordPress-Plugin musste also über die Datenbank deaktiviert werden. Als bisher stabil zeigt sich das Plugin „Limit Login Attempts“ von Johann Eanfeldt.

Folgendes war passiert:
Ich persönlich bei kein Freund von Plugins wie „Limit Login Attempts“. Diese Plugin verhindert, dass jemand durch mehrmaliges probieren sich Zugang über die WordPress-Login-Box verschafft. Nach drei Fehlversuchen wird die IP für einen gewissen Zeitraum gesperrt. Wenn jemand wirklich ein Brute-Force Attacke auf einen WP-Blog starten möchte, wird er sicherlich wechselnde Proxy-Server nutzen. Der bessere Ansatz ist, dass die Login-Box erst gar nicht einem Hacker zur Verfügung steht. Ansatzpunkte zum besseren Schutz der WordPress Installation habe ich in meinem Artikel „WordPress absichern: 10 Tipps für ein sicheres WP“ beschrieben.

Doch zum vorliegenden Fall zurück. Das „Limit Login Attempts“-Plugin von Johan Eanfeldt wird meist auch über die WordPress-CPanel-Installationen mit angeboten. Das Plugin ist meiner Meinung nach stabil und schadet nicht. Über seinen Nutzen kann man auf jeden Fall diskutieren. Im vorliegenden Fall war jedoch nicht das Plugin von Johan Eanfeldt, sondern das Plugin „Limit Attempts“ von „BestWebSoft“ installiert gewesen. Und nach der Installation machte das Plugin den Zugang absolut sicher: Auch der Admin hatte keinen Zugriff mehr auf das Dashboard. Ohne Fehlermeldung (im entsprechenden HTML-Container war kein Hinweis ersichtlich) blockierte das Plugin den WP-Zugang. Das Passwort war richtig. Auch eine Passwort-Änderung brachte kein Erfolg. Ebenso wenig das Hinzufügen eines neuen Admins über die Datenbank: Das Plugin „Limit Attempts“ sperrte jeden Benutzer aus.

Es war zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, dass es an diesem Plugin lag. Doch der Verdacht lag nahe und eine Lösung musste her, das Plugin zu deaktivieren und wieder einen Zugriff auf das Backend zu gewähren. Die Idee, das Plugin per FTP einfach zu löschen, habe ich verworfen. Denkbar, dass dies auch zum Erfolg geführt hätte: Man müsste dies einmal mit einer Testinstallation ausprobieren. Sauberer Weg ist sicherlich das Deaktivieren des Plugins. Und da der Zugriff auf die Datenbank gegeben war (hier zeigt sich, dass es sehr wichtig ist, auch die Sicherheitsaspekte rund um die Datenbank im Auge zu behalten!), konnte das Plugin deaktiviert werden.

 

Vorgehen zum Entfernen eines WordPress Plugins per Datenbank

  1. Mit phpmyadmin einen Login auf die Datenbank herstellen und einen Sicherheits-Dump der gesamten Datenbank erstellen
  2. Die Tabelle „wp_options“ öffnen und die Zeile mit dem `option_name` „active_plugins“ suchen (wenn die Datenbank einen anderen Suffix hat, die Tabelle mit der Endung „_options“ suchen).
  3. Den Inhalt von `option_value` in ein Textpad oder Notepad kopieren (2x; einmal zur Sicherung, einmal zur Manipulation)
  4. Den String wie untenstehend manipulieren
  5. Den manipulierten String wieder zurückschreiben

Bei dem Textwert im Feld `option_value` handelt es sich um Serialize-Array in PHP http://php.net/manual/de/function.serialize.php

Etwas leserlicher dargestellt sieht der Wert so aus:

a:5:
{
i:0;s:41:"better-wp-security/better-wp-security.php";
i:1;s:33:"limit-attempts/limit-attempts.php";
i:2;s:23:"ssclassic/functions.php";
i:3;s:34:"wp-clone-by-wp-academy/wpclone.php";
i:4;s:31:"wp-permalauts/wp-permalauts.php";
}

Da ich im Versuch auch das Plugin “Better-WP-Security“ erst einmal deaktivieren wollte, habe ich beide Plugins erst einmal deaktiviert. Folgende Veränderungen wurden vorgenommen:

  1. „a:5:“ wurde zu „a:3“ -> es sind nur noch drei „Zeilen“ = Plugins im Array
  2. Die Zeilen „i:0“ und „i:1“ habe ich gelöscht (es verbleiben drei Zeilen)
  3. Die Werte der nachfolgenden Zeilen „i:X“ wurden angepasst
  4. Dann wurde der String wieder in eine Zeile gekürzt (Returns gelöscht)
a:3:
{
i:0;s:23:"ssclassic/functions.php";
i:1;s:34:"wp-clone-by-wp-academy/wpclone.php";
i:2;s:31:"wp-permalauts/wp-permalauts.php";
}

Mit dem Neuaufruf der WP-Login-Maske konnte ich mich wieder als Admin anmelden. Beide herausgenommenen Plugins waren nun im Dashboard als „deaktiviert“ ersichtlich. Das Plugin „WP-Better-Sercurity“ habe ich wieder aktiviert. Das Plugin „Limit Attempts“ habe ich gelöscht und durch das Plugin „Limit Login Attempts“ ersetzt.

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MySQL Fehler: Incorrect key file for table ‘./[TABELLENNAME].MYI’; try to repair it

In den vergangenen Wochen ist mir dieser Fehler mehrfach bei einer sehr großen MySQL-Installation aufgetaucht. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich diesen Fehler ausgemerzt habe, zumal die betreffende Tabelle über 20 Mio Einträge bei einer Tabellengröße über 14 GB besitzt. Da ist jeder Befehl, jeder Versuch, die Tabelle zu reparieren, nicht in einer Kaffeepause abgetan. Ein Repair dauert mehrere Stunden …

Da es sich um eine MyISAM-Tabelle handelt, ist der erste Versuch natürlich, die Tabelle per „myisamchk“ zu reparieren. Den genauen Ablauf habe ich im Artikel „MyISAM-Datenbank-Tabelle reparieren“ bereits ausführlich beschrieben. Je nach Tabellengröße ist es an der Zeit, in eine ausgedehnte Mittagspause oder gar ins Bett zu gehen. Dieser Befehl dauert seine Zeit und in meinem Fall hat die Reparatur zwar die Tabelle wieder lesbar gemacht, das defekte Key-File jedoch nicht repariert.

Methode 1: Das Keyfile löschen

1-myisamchkIn diversen Foren bin ich über die nachfolgend beschriebene Methode gestoßen, um das Keyfile wieder erneut zu stellen. Um es vorweg zu nehmen: Die Methode hat bei meiner Tabelle nicht funktioniert. Ich kann nicht behaupten, dass die Methode nie funktioniert. Aus diesem Grund beschreibe ich sie hier auch. Nur in meinem Fall führte sie nicht zum Erfolg.
Ziel der Methode ist, dass betreffende Keyfile zu löschen und neu erstellen zu lassen:

  1. Den MySQL-Server stoppen („sudo service mysql stop“)
  2. Das betreffende .myi-File im Dateisystem umbenennen (beispielsweise „name.old“)
  3. Den MySQL-Server wieder starten (“sudo service mysql start”)
  4. Nun die Tabelle reparieren lassen ( http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/en/repair-table.html ). Hierbei soll das Keyfile neu erstellt werden, da es ja nicht mehr vorhanden ist.

In meinem Fall brach die Reparatur mit wilden Fehlermeldungen ab. Ich habe danach wieder das Keyfile der Tabelle hinzugefügt und die Tabelle wieder neu repariert („myisamchk“). Dieser Versuch hat mich dann insgesamt über 12 Stunden beschäftigt. In dieser Zeit war die Datenbank also offline.

Methode 2: Tabelle per Dump neu aufbauen

2-mysql-dumpBei dieser Methode wird von der betreffenden Tabelle ein Dump erzeugt. Dies geht relativ schnell mittels „mysqldump –h localhost –u USER –pPASSWORD DATENBANKNAME TABELLENNAME > mydump.sql“ Wir erzeugen also einen Dump der Tabelle mit dem defekten Keyfile. In meinem Fall einfach auf der lokalen Platte (sofern natürlich ausreichend Platz vorhanden ist). Zu beachten ist ebenfalls, dass die Tabelle nicht als defekt gekennzeichnet sein darf („marked as crashed“). Wenn dies der Fall ist, muss zuvor per myisamchk die Tabelle repariert werden (siehe oben).
Nun haben wir also auf der lokalen Platte den Dump „mydump.sql“ liegen. Dann wird es spannend: Wir löschen über mysql die Tabelle mit dem defekten Keyfile. Dann spielen wir den Dump wieder zurück. Dies geschieht mit dem Befehl „mysql –h localhost -u USER –pPASSWORD ZIELDATENBANK < dump.sql“. Wenn nach einem abschließenden Return nicht sofort ein Fehler in der Konsole auftaucht, kann sich unser Puls erst einmal wieder regulieren. Im Filesystem kann gesehen werden, dass die Tabelle angelegt wurde und die Größe der Tabelle stetig wächst. Irgendwann wird die Tabelle ihre vorherige Größe haben und das Keyfile wird neu erstellt. Dann meldet sich die Konsole (hoffentlich) ohne Fehlermeldung wieder zurück.
Diese Methode hat für mich großen Charme, denn einerseits hat der eigentliche Dump und das Zurückspielen – vergleichsweise – wenig Zeit gekostet, zum Anderen habe ich mir ein „Optimize Table“ gespart. Die Tabelle wurde ja durch das Rückspielen der Daten von jeglicher Fragmentierung befreit.

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Bilder mit GIMP verkleinern (Speicherplatz optimieren)

Wenn man Bilder im Internet bereitstellen möchte, ist es von Vorteil, wenn die Bilder so klein als möglich sind. Gerade in Hinsicht auf mobile Geräte und Google Page Speed sollte man dieses Thema nicht unterschätzen (siehe auch CSS-Sprites). Wie man Bild unter der freien Grafiksoftware optimal für das Web speichert, beschreibe ich in diesem Artikel.

Ich setze voraus dass dem Leser klar ist, dass man Bilder auf einer Webseite nur so groß einbindet, wie die Größe auch wirklich gebraucht wird. Ein 200 Pixel breites Bild auf 100 Pixel in HTML zu verkleinern ist eine Ressourcenverschwendung, da viel zu unnötige Daten an den Webserver übertragen werden. Auch Google Page Speed moniert dieses Verhalten.
Es sollte auch klar sein, dass ein Bild bei einer Monitoransicht lediglich 72 dpi (dots per inch) benötigt. Wer Rücksicht auf Retina-Displays nehmen will oder muss, sollte sich hierzu weitere Gedanken machen, aber normale Leser nicht mit übergroßen Bildern „belästigen“.
Dann sollte klar sein, dass Bilder für das Web entweder im jpg oder png-Format gespeichert werden sollen. Auf die Unterschiede möchte ich hier nicht weiter eingehen. Lediglich den Hinweis, dass es kein Patentrezept gibt, welches Format „immer besser“ ist. Als Faustregel kann gelten, dass Fotos besser im JPG-, Grafiken im PNG-Format gespeichert werden sollen. Entscheidung: Beides ausprobieren und Ergebnis mit der Dateigröße abwägen.

Bilder mit Gimp verkleinern und schärfen

GIMP Plugin refocus

Das Plugin Refocus bettet sich unter Filter -> Verbessern ein. Es bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten.

Im ersten Schritt sollen die Bilder auf die richtige Zielgröße „zurechtgeschrumpft“ werden. Schon hier gilt es einiges zu beachten. In GIMP wird unter BILD -> BILD SKALIEREN ein Dialog angezeigt, der die Verkleinerung des Bildes zulässt. Auch wenn man meinen könnte, dass die Bilder in der Qualität steigern, wenn man sie verkleinern, ist dies leider ein Trugschluss. Bilder leiden in der Qualität beim Vergrößern (was logisch ist), wie auch beim verkleinern, da hier zum Teil Details wegfallen. Gimp bietet hier die Auswahl „Qualität“ -> „Interpolation“ an. Zwei Filter („Kubisch“ und „Sinc (Lanczos3)“) sollten beim Verkleinern ausprobiert werden. Das beste Ergebnis entscheidet die Filterauswahl.
Nach dem Verkleinern sollte das Bild nachgeschärft werden. Unter FILTER -> VERBESSERN -> SCHÄRFEN kann man den Gimp-Standard-Filter nutzen. Leider ist die Qualität oft nicht ausreichend.
Tipp: Probiert „FILTER -> VERBESSERN -> UNSCHARF MASKIEREN“ aus. Klingt nicht nach schärfen, bringt aber deutlich bessere Ergebnisse. Meist genügen Radius-Werte von 0,9 und Menge 0,20. Einfach einmal ausprobieren.
Tipp „Refocus Plugin“: Ein nachladbares Gimp-Plugin ist „Refocus“. Folgt dem Link für eine weitere Beschreibung. Wer den Plugin-Ordner in GIMP sucht – am Ende des Artikels folgt auch hierzu ein Tipp.

Bild Dateigröße mit GIMP verkleinern

Wenn wir das Bild in der richtigen Größe haben, kann man das Bild einfach als JPG oder PNG speichern und gut – wenn es nur so einfach wäre. Wenn wir nicht das letzte Bit herausquetschen müssen, können wir JPG-Bilder mit einer Rate von 90%, PNG-Bilder mit einer Kompressionsrate von 7 speichern. Kleiner werden JPG-Dateien bei einer kleineren, PNG mit einer höheren Rate. In jedem Fall leidet aber die Qualität.
Deutlich keiner werden die Bilder, wenn man die Farben reduziert. Unter BILD -> MODUS -> Indiziert kann man die Bildfarben mit der Auswahl „Optimale Palette erzeugen“ auf maximal 256 Farben reduzieren. Die Bilder werden deutlich keiner. Noch kleiner werden die Bilder mit der „Internet-optimierten Palette“. Aber Achtung: Fotos werden hiermit schnell unansehnlich. Gerade Farbverläufe leiden hier ganz extrem.
Tipp: Die Rasterung ausprobieren! Der Filter „Floyd-Steinberg (reduzierte Farbbluten)“ liefert oft ein noch an „ansehnliches“ Ergebnis.

Ausprobieren oder eine automatisierte Lösung? Das Save for Web Plugin!

Wie wir sehen, gibt es leider keine „Ich drücke eine Button“-Lösung. Es gibt Anhaltspunkte und Richtlinien, doch wer das letzte Bit bei einer Grafik einsparen möchte, muss viele Möglichkeiten testen. Um einen Eindruck von Kompressionsrate und Zielformat er erhalten, kann das Plugin „Save for Web“ installieren. Dies blendet unter DATEI den Punkt „Save for Web“ ein und lässt die Möglichkeit zu, das Ergebnis einer Kompression in einer Vorschau zu bewerten. Gleichzeitig berechnet das Plugin vor dem Speichern schon die Dateigröße. Somit kann man sich viele Speicherversuche sparen.

Plugin-Ordner einer Gimp-Installation finden

Plugin Ordner von Gimp findenWer ein Script oder ein Plugin in Gimp hinzufügen will, muss lediglich die Datei in das richtige Verzeichnis kopieren. Doch wo ist der richtige Ordner? Gimp liefert darüber freiwillig Auskunft: Unter BEARBEITEN -> EINSTELLUNGEN kann man in der linken Spalte den Eintrag „ORDNER“ (auch in Plus davor) sehen. Hier ist der Pfad zum Plugin- sowie Skript-Ordner ersichtlich.

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