Suchmaschinen optimieren in 10 Tagen: Tag 3

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Artikelverzeichnis-Artikel schreiben, Spinn-Syntax, Spinning
Am Tag 3 haben wir uns viel vorgenommen. Wir wollen einen Text mit einem Article-Spinner schreiben und rund 100 Versionen dieses Textes erstellen. Diese Versionen sollen in Artikelverzeichnisse verteilt werden.
Doch nutzen wir die Zeit zuerst für einen kleinen Rückblick. Wie wir gestern gesehen haben, waren unsere vorab gewählten Keywords nicht schlecht, doch weiteres Potential erhoffen wir uns aus den gemachten Änderungen. In Realität ist rund eine Woche vergangen, seit wir die Keyword-Änderungen in unserem Text vorgenommen haben. Wie wir aus unseren Server-Logfiles entnehmen können, haben die Bots der Suchmaschinen die Seite inzwischen fleißig indexiert.

Webmaster Tools SuchanfragenUnd wie wir aus den Google Webmaster Tools entnehmen können, gab es eine leichte Verschiebung in der Auflistung der Keywords. In wieweit man hier Rückschlüsse ziehen kann, weiß ich nicht. Vielleicht werden wir eine Deutung an den Folgetagen vornehmen können.
Weitere Einblendungen oder gar Klicks seitens Google hat es nicht gegeben. Die Tabelle liefert uns weniger Anzeigen (Impressions), da der Zeitraum auf vier Wochen beschränkt ist und die ersten Impressions bereits aus diesem Zeitraum herausfallen. In wenigen Tagen wird unsere Grafik eine solide Linie auf dem Nullpunkt anzeigen. Schade, denn ich habe mir erhofft, dass die Keyword-Optimierung ein wenig die Suchmaschinenmutter verleitet, die Seite wieder anzuzeigen, was offensichtlich nicht der Fall ist. Also müssen wir überprüfen, was uns Backlinks bringen.

Widmen wir uns also unserem ersten „Werbe-Artikel“, den wir mit einem Article-Spinner erstellen möchten. Warum wir einen solchen Spinner nutzen möchten, sei an dieser Stelle noch einmal kurz erklärt. Suchmaschinen sind heute soweit, dass sie Texte, die mehrfach im Netz vorkommen, als „Plagiate“ erkennen und diese nicht indexieren. Somit ist der darin enthaltene Backlink wertlos (Stichwort: „Duplicate Content“). Aus diesem Grund ist es eine Bedingung der Artikelverzeichnis-Betreiber, dass der eingereichte Text individuell für sie geschrieben wurde.
In der Vergangenheit habe ich einen Text verfasst und diesen durch Nacharbeit in drei unterschiedliche Texte vervielfältigt. Je nach Text hat die Erstellung rund eine Stunde, das Vervielfältigen noch einmal eine Stunde gedauert. Wenn nun ein Artikelverzeichnis-Betreiber den Text nicht veröffentlicht hat, war dies sehr ärgerlich. Eine genaue „Buchführung“ hat über die Einsatzplanung gewacht, so dass ein nichtveröffentlichter Text, in dem dann rund 40 Minuten Arbeit steckten, anderweitig verwendet werden konnte.

Da wir in diesem Test weit mehr als 50 Artikel veröffentliche möchten, würde dies einen Aufwand von 2.000 Minuten, also rund 33 Stunden, bedeuten. Verständlich, dass wir hier nach Alternativen suchen müssen.

Was ist ein Article-Spinner?
Article-Spinner sind dafür geschaffen, aus einem Quelltext eine beliebige Anzahl von neuen Texten automatisiert zu generieren, die sich alle in einem bestimmten Qualitätsfaktor vom Original unterscheiden. Also für einen Mensch wie Maschine nicht als Kopie des Originals erkannt werden.

Auf dem Markt sind derzeit zwei Spinner führend. Der erste nennt sich selbstredend „Article-Spinner“. Die zweite Software heißt Article-Wizard und ist von jedem Programmierer geschrieben, dem wir diesen Test zu verdanken haben. Beide Programme unterscheiden sich hauptsächlich in der Bedienung. Ein weiterer großer Unterschied ist der Preis. Während der Article-Spinner mit rund 50 Euro noch recht moderat ist, schlägt der Article-Wizzard knapp 150 Euro zu. Wer also zu letzterem tendiert und lediglich 30 Versionen benötigt, kann für diesen Preis bereits den Text über ein Schreibbüro oder Textbroker schreiben lassen.

Wenn sich diese Art der Backlinkgenerierung bewährt, möchten wir diesen Weg jedoch auch mit weiteren Seiten gehen. Aus diesem Grund setzen wir uns – vorerst – mit der kostenlosen Version von Article-Wizzard auseinander. Denn wer sich beide Versionen einmal anschaut, die ersten Zeilen eingibt und den Startknopf drückt, wird erst einmal enttäuscht sein. Für beide Programme muss ein tieferer Blick in das Handbuch folgen. Der Article-Wizzard hat neben einem deutschen Handbuch den Vorteil, dass es viele YouTube-Videos gibt, in denen der Programmierer die Funktionen erklärt. Da einige Forms nicht unbedingt innovativ sind, sind die Videos ein sehr guter Einstieg.

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